Wenn Sie 2026 eine Hausbatterie kaufen, werden Sie noch keinen Pass sehen. Die ersten verpflichtenden Batteriepässe kommen am 18. Februar 2027 und gelten für bestimmte Kategorien – nicht für die kleinen 5–15-kWh-Einheiten, die die meisten Haushalte installieren. Aber die Verordnung hinter dem Pass, die EU-Batterieverordnung (EU) 2023/1542, prägt bereits jetzt, was Hersteller offenlegen müssen, und sie wird die Informationen ändern, die Sie auf Etiketten und in Produktdokumenten sehen, bevor der Pass selbst erscheint.
Dieser Leitfaden erklärt, was der Pass ist, welche Batterien er abdeckt und worauf Sie beim Kauf von Speichern im Jahr 2026 achten sollten – ohne Gebühren, Subventionen oder Fristen zu erfinden, die nicht in der Verordnung stehen.
Der Batteriepass ist ein digitaler Datensatz, der bestimmte Batterien begleiten muss, die auf dem EU-Markt platziert werden. Es ist kein Papierdokument oder Aufkleber – es ist ein elektronischer Datensatz, der über einen QR-Code oder Datenträger auf der Batterie zugänglich ist und mit einer Reihe von Informationen über diese spezifische Batterieeinheit verknüpft ist.
Gemäß der Batterieverordnung muss der Pass Folgendes enthalten:
Der Pass ist Teil eines breiteren Vorstoßes für Transparenz und Kreislaufwirtschaft. Er soll Recyclern, Regulierungsbehörden und Verbrauchern helfen zu verstehen, was in einer Batterie steckt und wie sie wiederverwendet oder recycelt werden kann.
Die Verordnung definiert mehrere Batteriekategorien. Der Pass ist erforderlich für:
Die meisten Haus-/Stationärspeichersysteme werden als Industriebatterien eingestuft. Wenn Ihre Hausbatterie eine Kapazität über 2 kWh hat – was praktisch alle haben – fällt sie unter den Pass. Das bedeutet, dass Ihre Batterie einen Pass benötigt, wenn die Anforderung in Kraft tritt.
Die Batterieverordnung trat am 17. August 2023 in Kraft und ersetzte die Batterierichtlinie von 2006. Die Passanforderung wird jedoch schrittweise eingeführt. Die ersten Pässe werden am 18. Februar 2027 für LMT-Batterien, Industriebatterien über 2 kWh und EV-Batterien verpflichtend.
Ab 2026 ist noch kein Batteriepass erforderlich. Aber die Hersteller bereiten sich bereits vor: Sie müssen Daten sammeln und verifizieren, digitale Systeme einrichten und die Einhaltung sicherstellen. Für Sie als Käufer bedeutet das, dass Sie 2026 möglicherweise detailliertere Umwelt- und Leistungsinformationen auf Batterieetiketten sehen, noch bevor der Pass verpflichtend ist.
Im Jahr 2026 ist der Pass noch keine gesetzliche Anforderung. Die Verordnung hat jedoch bereits andere Verpflichtungen eingeführt, die beeinflussen, was Sie sehen und was Sie erwarten können:
Was sich 2026 nicht ändert: Es gibt keinen verpflichtenden Pass, keine zentrale Datenbank, die Sie überprüfen können, und keine Anforderung an Ihren Installateur, einen bereitzustellen. Wenn ein Lieferant 2026 einen „Batteriepass“ anbietet, handelt es sich wahrscheinlich um eine freiwillige Initiative oder einen Marketingbegriff – nicht um den von der EU vorgeschriebenen Pass.
Auch wenn der Pass noch nicht verpflichtend ist, können Sie Ihren Kauf zukunftssicher machen, indem Sie die richtigen Fragen stellen:
Denken Sie daran: Der Pass bezieht sich auf die spezifische Batterieeinheit, nicht auf Marke oder Modell. Bewahren Sie also Ihre Kaufunterlagen und jeden QR-Code auf – sie werden nützlich sein, wenn das Passsystem live geht.
| Batterietyp | Pass erforderlich? | Zeitpunkt (Stand 2026) |
|---|---|---|
| Haus-/Stationärspeicher (industriell, >2 kWh) | Ja | Ab 18. Februar 2027 |
| Haus-/Stationärspeicher (industriell, ≤2 kWh) | Nein | Nicht betroffen |
| LMT (E-Bike, E-Scooter) | Ja | Ab 18. Februar 2027 |
| Elektrofahrzeug (EV) | Ja | Ab 18. Februar 2027 |
| Portabel (z. B. AA, Handybatterien) | Nein | Nicht betroffen |
Da der Pass noch nicht live ist, müssen Sie sich auf andere Informationen verlassen. Hier ist eine praktische Checkliste:
Beachten Sie, dass die Anforderungen der Verordnung von jedem Hersteller unterschiedlich umgesetzt werden können. Einige bieten möglicherweise mehr Informationen freiwillig an, während andere nur das Minimum erfüllen. Fragen Sie immer nach schriftlichen Unterlagen.
Ab dem 18. Februar 2027 muss jede neue Batterie in diesem Bereich einen Pass haben, bevor sie auf den Markt gebracht werden kann. Das bedeutet, wenn Sie nach diesem Datum eine Hausbatterie kaufen, sollten Sie einen QR-Code erhalten, der Ihnen Zugang zum Pass gewährt. Der Pass wird für Sie als Verbraucher zugänglich sein, und Sie können den CO2-Fußabdruck, die Materialien und die Leistungsdaten der Batterie einsehen.
Es gibt auch Pläne für eine zentrale EU-Datenbank, aber Stand 2026 ist der genaue Zugriffsmechanismus noch nicht vollständig definiert. Die Verordnung besagt, dass der Pass für Verbraucher zugänglich sein muss, aber die technischen Details werden noch entwickelt.